Neuer Flyer!!!

Stellungnahme der Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen

Corona-Pandemie und COVID-19 – Schlüssiges Konzept zum Schutz von Menschen mit Behinderungen gefordert

Viele Menschen mit Behinderungen haben ein deutlich erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung. Gleichzeitig haben sie durch ihre Le-benssituation – beispielsweise wegen Assistenz- und Pflegebedarfs oder wegen des Lebens in einer Einrichtung – auch ein deutlich höheres Ansteckungsrisiko. Die Mehrheit der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland (80 % beziehungsweise 3,31 Millionen) wird nach wie vor zu Hause versorgt.1 Deshalb sind auch die Pflege-dienste in der höchsten Priorität der Impfverordnung (§ 2 CoronaImpfV). Allerdings werden viele Pflegebedürftige nicht von Pflegediensten, sondern von anderen Men-schen, wie z.B. pflegenden Angehörigen und Assistenzkräften, versorgt. Diese Le-benswirklichkeit wird in der Impfverordnung nicht abgebildet. Sie sollte aber bei sämtlichen Schutzmaßnahmen berücksichtigt werden. Das reicht von der Frage der Priorisierung bei der Impfung sowie des barrierefreien Zugangs zu Impfungen über die Versorgung mit FFP2-Masken bis hin zur Frage der Versorgung mit Schnelltests, Schutzausrüstung im Allgemeinen und Desinfektionsmitteln. Für alle Schutzmaß-nahmen braucht es ein abgestimmtes Konzept, die bisherigen Maßnahmen müssen nachgebessert werden.

1 Statistisches Bundesamt: Thema: Pflegebedürftige in Deutschland.

Die Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen fordern daher folgen-des:

I. Impfverordnung

Durch die bisher abschließende Aufzählung der Indikationsgruppen bekommen viele Men-schen mit chronischen Erkrankungen und/oder Behinderungen, die ebenfalls ein sehr ho-hes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf haben, keinen prioritären Schutz.

Am 14.01.2021 hat die Ständige Impfkommission (STIKO) eine überarbeitete Empfehlung veröffentlicht. Darin stellt sie klar, dass nicht alle Krankheitsbilder oder Impfindikationen be-rücksichtigt werden können. Deshalb sollten Einzelfallentscheidungen möglich sein. Sie empfehlen, die Personen, die nicht explizit erfasst sind, in die jeweilige Priorisierungskate-gorie einzuordnen. Dies betreffe z. B. Personen mit seltenen, schweren Vorerkrankungen, für die bisher zwar keine ausreichende wissenschaftliche Evidenz bzgl. des Verlaufes einer COVID-19-Erkrankung vorliege, für die aber ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf angenommen werden könne.Aus Sicht der Beauftragten betrifft dies be-sonders Menschen mit starken Beeinträchtigungen, die beispielsweise auf Beatmung und Assistenz angewiesen sind.

Die Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen aus Bund und Ländern fordern die umgehende und umfassende Anwendung der aktuellen STIKO-Empfehlung und eine entsprechende Anpassung der CoronaImpfV des Bundesgesundheitsministeri-ums.

Außerdem muss die Impfverordnung die STIKO-Empfehlung auch in Bezug auf Kontakt-personen umsetzen und die Beschränkung auf „eine“ Kontaktperson aufheben.

Zudem fordern die Beauftragten folgende Änderungen der CoronaImpfV:

1. Analog zu ambulanten Pflegediensten (§ 2 Satz 1 Ziff. 3 CoronaImpfV) sollten alle Personen, die bei Menschen mit Behinderungen als Assistent*innen tätig sind, z.B. im sogenannten Arbeitgeber*innen-Modell, in die Gruppe 1 aufgenommen werden. Da die von ihnen unterstützten/gepflegten Personen einen sehr hohen Unterstüt-zungsbedarf haben, ist auch der körperliche Kontakt oft sehr eng, und entspre-chende Abstände zum Schutz vor Ansteckung können oft nicht eingehalten werden.

2. Bevor die Allgemeinheit geimpft wird, sollte solchen Personen vorrangig ein Impfan-gebot gemacht werden, die pflegebedürftig sind beziehungsweise Assistenzbedarfe haben und nicht zu einer höheren Risikogruppe gehören. Hintergrund ist, dass sie unverschuldet den Abstandsregelungen nicht nachkommen können, aber auch nicht sicherstellen können, dass ihre Pflege- und Assistenzkräfte geimpft sind.

II. Versorgung mit FFP2-Masken

Zu Beginn der Pandemie wurde zum Infektionsschutz das Tragen von mindestens einfa-chem Mund-Nasen-Schutz aus Stoff angeordnet. Zu diesem Zeitpunkt, als die Versorgung mit FFP2-Masken nicht sichergestellt werden konnte, war dies sicher richtig.

Mittlerweile hat sich die Versorgungslage aber entspannt und es gibt seit dem 15. Dezem-ber eine „Verordnung zum Anspruch auf Schutzmasken zur Vermeidung einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2“. Die Beauftragten von Bund und Ländern kritisieren, dass bei dieser Verordnung nicht nachvollzogen werden kann, auf welcher Grundlage die ge-nannten Diagnosen, die zu einem Anspruch auf Schutzmasken führen, ausgewählt wur-den. Sie fordern daher, dass ein stimmiges Konzept, das auch die Priorisierung der Impf-verordnung berücksichtigt, zugrunde gelegt wird.

Zudem fordern sie eine deutliche Ausweitung der Versorgung mit FFP2-Masken, auch mit passenden FFP2-Masken für Kinder mit schweren Vorerkrankungen.

III. Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erreger-nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2

Diese Verordnung wird derzeit überarbeitet und um ambulante Dienste der Eingliederungs-hilfe erweitert. Die Beauftragten von Bund und Ländern fordern zudem eine Erweiterung um Assistenzkräfte, die über das persönliche Budget finanziert werden. Auch sollte die Testverordnung ebenfalls in ein Gesamtkonzept eingebunden werden.

IV. Zugang zu Impfzentren

Auch Impfungen müssen inklusiv gestaltet werden, d.h. alle Personen mit Beeinträchtigun-gen müssen den gleichen, barrierefreien Zugang dazu haben. Die Beauftragten von Bund und Ländern fordern daher:

1. Die Anmeldeverfahren in den Impfzentren müssen umfassend barrierefrei2 gestaltet sein, d. h. zumindest die Belange von blinden, sehbehinderten, gehörlosen, hörbe-hinderten, mobilitätseingeschränkten und kognitiv beeinträchtigten Menschen be-rücksichtigen. Dies betrifft auch die Anschreiben.

2. Für Personen mit eingeschränkter Mobilität oder für solche, denen aus medizini-schen Gründen längere Wartezeiten nicht zuzumuten sind, sollten folgende Möglich-keiten zur Wahrnehmung von Impfterminen angeboten werden:

• Gesicherte Übernahme der Fahrt- bzw. Beförderungskosten zu den Impfzentren. Zudem sollten Zeitfenster reserviert werden, so dass Wartezeiten für diese Per-sonen minimiert werden können.

2 Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit hat eine Checkliste für barrierefreie Impfzentren veröffentlicht: Hin-weise für die Errichtung und den Betrieb barrierefreier Corona-Impfzentren

• Impfungen durch mobile Impfteams in der eigenen Häuslichkeit soweit erforder-lich und nach Impfstoffbeschaffenheit möglich

• Bei örtlich nicht ausreichenden Kapazitäten der Impfteams sollten zusätzlich die Hausarztpraxen in die Impfungen eingebunden werden.

3. Die Länder bzw. die für die örtlichen Impfzentren verantwortlichen Träger stellen auf ihren Informationsseiten Informationen zur Barrierefreiheit zur Verfügung. Sowohl die Impfzentren als auch die Informationen hierüber sind umfassend barrierefrei zu gestalten.

4. Mittlerweile gibt es Informationen zur Impfung auf den Webseiten der Impfzentren bzw. der Gesundheitsministerien von Bund und Ländern auch in unterschiedlichen Sprachen. Hier müssen zeitgleich Informationen auch in Leichter Sprache und mit-tels Gebärdensprachvideos zur Verfügung gestellt werden. Um Informationsunter-schiede zu vermeiden, sollten Informationen weitestgehend einheitlich gestaltet wer-den.

5. Die Finanzierung von Gebärdensprachdolmetscher*innen sowie Kommunikations-helfer*innen ist zu gewährleisten. Vor Ort in den Impfzentren ist die barrierefreie Kommunikation zumindest per Ferndolmetschung (Deutsche Gebärdensprache, Schriftdolmetschung und Leichte Sprache) auf der Grundlage von § 17 Absatz 2 SGB I und § 19 Abs. 1 SGB X sicherzustellen. Entstehende Kosten gehören zum Betrieb der Impfzentren und mobilen Impfteams, für die Länder, GKV und PKV ge-meinsam aufkommen.

Mainz/Berlin, 26. Januar 2021

Mitgliederinfo Dezember 2020

IN EIGENER SACHE


 

Sehr geehrte Damen und Herren in den Verbänden,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Pandemie und ihre Auswirkungen betreffen uns alle und schränken uns ein. Dies wird auch noch einige Zeit so bleiben.

Gerade deshalb ist es uns wichtig, mit Ihnen in Kontakt zu bleiben.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit. Bleiben Sie gesund!


 

Der Vorstand


 

Mitgliederinfo Dezember 2020

Verlängerung der Lockdown-Regelungen

der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) informiert

 

Damit den anhaltend hohen COVID-19-Infektionszahlen begegnet wird, hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) heute beschlossen, die Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung bis zum 31.03.2021 zu verlängern. Ziel der Regelung ist es, durch die Reduzierung direkter Arzt-Patienten-Kontakte das potenzielle Infektionsrisiko zu senken und die Arztpraxen zu entlasten.

 

Nr. 66 / 2020 Seite 1 von 2 Stabsabteilung Öffentlichkeits-arbeit und Kommunikationen

  Veranlasste Leistungen

 

Corona-Pandemie: G-BA verlängert Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung

 

Berlin, 3. Dezember 2020 – Wer an leichten Atemwegserkrankungen leidet, kann auch über den Jahreswechsel hinaus telefonisch bis zu 7 Tage krankgeschrieben werden. Ebenfalls können niedergelassene Ärztinnen und Ärzte eine Folgebescheinigung der Arbeitsunfähigkeit für weitere 7 Kalendertage telefonisch ausstellen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute seine Sonderregelung zur Feststellung der Arbeitsunfähigkeit um 3 Monate verlängert. Sie gilt nun bis zum 31. März 2021. Damit reagiert der G-BA auf die deutschlandweit anhaltend hohen COVID-19-Infektionszahlen. Durch eine Reduzierung von direkten Arzt-Patienten-Kontakten sollen das potenzielle Infektionsrisiko gesenkt und Arztpraxen entlastet werden. Wichtig ist: Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte müssen sich durch eine eingehende telefonische Befragung persönlich vom gesundheitlichen Zustand der Versicherten oder des Versicherten überzeugen und prüfen, ob gegebenen-falls doch eine körperliche Untersuchung notwendig ist. Unabhängig von der Ausnahmeregelung zur telefonischen Krankschreibung sollten Versicherte bei typischen COVID-19-Symptomen, nach Kontakt zu COVID-19-Patienten und bei unklaren Symptomen von Infektionen der oberen Atemwege vor dem Arztbesuch telefonisch Kontakt zur Praxis aufnehmen und das weitere Vorgehen besprechen. Der Beschluss zur Verlängerung der bundesweiten Sonderregelung der Feststellung der Arbeitsunfähigkeit tritt nach Nichtbeanstandung durch das Bundesministerium für Gesundheit und Veröffentlichung im Bundesanzeiger mit Wirkung vom 1. Januar 2021 in Kraft. G-BA behält weitere befristete Sonderregelungen zu verordneten Leistungen im Blick Im Bereich der verordneten Leistungen gelten derzeit zeitlich befristet bis zum 31. Januar 2021 weitere bundeseinheitliche Sonderregelungen. Ob hier angesichts der anhaltenden COVID-19-Pandemie ebenfalls eine Verlängerung erforderlich ist, wird der G-BA rechtzeitig beraten. Dies betrifft die Möglichkeit der Videobehandlung für bestimmte Leistungen, die Möglichkeit von Verordnungen nach telefonischer Anamnese, verlängerte Vorlagefristen für Verordnungen sowie verschiedene Erleichterun-gen bei Verordnungsvorgaben. Sämtliche vom G-BA beschlossenen befristeten Sonderregelungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie sind unter folgendem Link zu finden: www.g-ba.de/sonderregelungen-corona

 

Die Beauftragte der Hessischen Landesregierung 

für Menschen mit Behinderungen 

 

Liebe Leser*innen,
coronabedingt gibt es wieder etliche Neuigkeiten.

Da einige Anfragen bzgl. der Impfstrategie sowie zu den Impfzentren bei mir eingingen, sende ich Ihnen den Link zur Zusammenfassung und dem Video der Pressekonferenz (mit DGS-Dolmetschung) der Hessischen Landesregierung, in der darüber informiert wird: 

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/landkreise-und-kreisfreie-staedte-richten-mit-hilfe-des-landes-impfzentren-ein 
https://www.hessen.de/video/ministerpraesident-bouffier-kai-klose-und-peter-beuth-haben-die-impfstrategie-fuer-hessen 

Weiterhin hier der Link zur Zusammenfassung der Beschlüsse des Hessischen Coronakabinetts bzgl. der Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsident*innen in dieser Woche: 
https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/massnahmen-zur-eindaemmung-der-corona-pandemie-verlaengert-0

Ich wünsche Ihnen einen schönen 1. Advent. 
Mit besten Grüßen,
und bleiben Sie gesund,
Rika Esser
 

 

Wegweiser für Menschen mit Behinderungen in mehreren Sprachen vorgestellt

 

Im Rahmen der Online-Veranstaltung am vergangenen Mittwoch “Wegweiser für Menschen mit Behinderungen in mehreren Sprachen“ stellte ich gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration den o.g. Wegweiser vor.

Die zugehörige Pressemitteilung können Sie unter folgendem Link abrufen:
https://soziales.hessen.de/presse/pressemitteilung/mehrsprachiges-informationsangebot-fuer-menschen-mit-behinderungen 

Der Wegweiser steht Ihnen in 10 Sprachen zur Verfügung. Sie können diese unter folgendem Link abrufen:
https://integrationskompass.hessen.de/monitoring/forschungsprojekt-%E2%80%9Emigration-und-behinderung-in-hessen%E2%80%9C

Größere Mengen der Druckversion des Flyers (Sammelbestellungen) können beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration angefordert werden: integration@hsm.hessen.de
 

 

Information aus dem  Hessischen Ministerium für Soziales und Integration

HEPAS Programm wird fortgeführt

Hessisches Perspektivprogramm zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen schwerbehinderter Menschen. Bei den finanziellen Unterstützungsleistungen handelt es sich um Prämien, um den Verwaltungsaufwand für die Beschäftigungsgeber gering zu halten.

HePAS 2020 bietet ...

  • Prämien bei Praktika- und Probebeschäftigung sowie bei der Schaffung von neuen Ausbildungs- und Arbeitsplätzen
  • die Förderung von Inklusionsvereinbarungen
  • das Angebot einer Begleitung durch professionelle Dienste, um die Ausbildung   oder das Beschäftigungsverhältnis zu sichern
  • die Unterstützung bei Aufbau und Umsetzung unternehmensinterner Integrationsabteilungen
  • die Förderung innovativer Projektansätze, die die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Beschäftigung verbessern wollen

Antragsformulare und einen Flyer finden Interessierte ab sofort auf der Internetseite des Integrationsamtes des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen

Schwerbehindertenrecht und -ausweis

Informationen und Anträge zum Schwerbehindertenrecht und zum Schwerbehindertenausweis finden Sie auf den Seiten des Regierungspräsidiums Gießen

oder: Antragsformulare für die Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft

Das für den Wohnort zuständige Hessische Amt für Versorgung und Soziales - Versorgungsamt - (HAVS) trifft auf Antrag nach  § 152 SGB IX folgende Feststellungen: die Behinderung, die Schwerbehinderteneigenschaft, den Grad der Behinderung (GdB) und gegebenenfalls weitere gesundheitliche Merkmale für die Inanspruchnahme von Nachteilsausgleichen ( § 152 SGB IX).

Anträge sind kostenlos außer bei den HAVS auch bei weiten Stellen zu erhalten:

  • bei den Sozialämtern der Städte und Gemeinden,
  • den örtlichen Fürsorgestellen der Kreise,
  • den Behindertenverbänden und den Vertrauensleuten der Schwerbehinderten in Betrieben und Dienststellen.

Der entsprechende Antragsvordruck sowie entsprechende Erläuterungen zum Ausfüllen, sind auch direkt von der Internetseite der Versorgungsverwaltung beim Regierungspräsidium in Gießen herunterzuladen (siehe unten). Der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antragsvordruck ist an das zuständige HAVS zu senden. Ein Schwerbehindertenausweis kann ab einen GbB von mindestens 50 ausgestellt werden. Nähere Auskünfte dazu erteilen die HAVS.

Mitgliederinfo Dezember 2020

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung

Pressemitteilung über die Handreichung für Besuchskonzepte in stationären Einrichtungen der Langzeitpflege des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung zur Kenntnis.

Besuche in stationären Pflegeeinrichtungen sicher ermöglichen

Dezember 2020

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, hat heute zusammen mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn seine Handreichung für die stationären Einrichtungen der Langzeitpflege vorgestellt. Ziel ist, dass Bewohner und Bewohnerinnen auch während einer Pandemie Besuche erhalten können: mit möglichst geringen Einschränkungen für sie und ihre Besucher – und trotzdem angemessen sicher mit Blick auf den Infektionsschutz und den Aufwand für die Pflegekräfte.

Die Handreichung wurde in Zusammenarbeit mit den Verbänden der Einrichtungsträger und der Menschen mit Pflegebedarf und ihrer Angehörigen erarbeitet und mit dem Expertenrat des Robert Koch-Instituts (RKI) untermauert.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Wir wollen Ältere und Pflegebedürftige bestmöglich vor Infektionen schützen. Aber wir wollen sie nicht wegsperren. Der Kontakt zu Angehörigen und Freunden soll weiterhin möglich sein. Wie das gehen kann, hat der Pflegebevollmächtigte in dieser Handreichung für Pflegeheime skizziert. Sie baut auf den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Erfahrung vieler Pflegeheime auf. Diese Blaupause für Besuchskonzepte gibt Pflegebedürftigen Hoffnung: Sie bleiben in dieser Pandemie nicht allein.“

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus erklärt dazu: „Natürlich leben in einer stationären Pflegeeinrichtung Menschen, für die eine COVID-19 Erkrankung ein höheres Risiko darstellt, aber Autonomie und Selbstbestimmung der Bewohnerinnen und Bewohner dürfen auch in einer Pandemie nicht in Frage gestellt werden. Ich freue mich daher sehr und danke allen Beteiligten, dass es gelungen ist, eine pragmatische Handreichung für Besuchskonzepte zu erarbeiten. Die deutliche Kernbotschaft ist: Für Besuche in Pflegeeinrichtungen braucht es das konsequente Einhalten der bekannten AHA+L Regeln: Abstand, Händehygiene, Mund-Nasen-Schutz und Lüften. Darüber hinaus gibt sie den Einrichtungen konkrete und pragmatische Informationen an die Hand, welche Regelungen in welcher Situation aus Expertensicht sinnvoll und welche weniger nützlich sind.“

Die Handreichung ist ab sofort als Download verfügbar unter
www.bundesgesundheitsministerium.de
www.zusammengegencorona.de
www.pflegenetzwerk-deutschland.de

 

 

Mitgliederinfo Dezember 2020

Aus anderen Verbänden

BAG Selbsthilfe

 

Die BAG Selbsthilfe möchte Sie auf die neue Broschüre „Interkulturelle Kommunikation in der Selbsthilfe - Strategien und Methoden zur kultursensiblen Gruppengründung“ aufmerksam machen. Sie finden diese sehr übersichtlich aufbereitete Handreichung als Download auf der Homepage des Projekts „Selbsthilfe der Zukunft“: https://www.bag-selbsthilfe.de/fileadmin/user_upload/_Informationen_fuer_SELBSTHILFE-AKTIVE/Projekte/SH_der_Zukunft/BAG-Interkulturelle-Kommunikation-Broschuere-barrierefrei.pdf

Das Leben in Deutschland ist zunehmend durch verschiedene Kulturen, Vielfalt und Vielsprachigkeit geprägt. Die Kommunikation und das Zusammenleben innerhalb einer Gesellschaft ist ein vielschichtiges Phänomen, das sich nicht einfach erschließen lässt. Deshalb spielen Kommunikationsformen, Haltungen gegenüber anderen Menschen, Verhalten und Handlungen im Austausch untereinander, auch in Selbsthilfegruppen, eine große Rolle. Gefragt sind deshalb Strategien und Methoden für eine adäquate Kommunikation in Selbsthilfegruppen, die aus Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen bestehen. Denn fehlt Wissen, können Konflikte in der Umsetzung von Selbsthilfeaktivitäten entstehen, oder es gehen Menschen verloren, die sich grundsätzlich gerne in der Selbsthilfe engagieren möchten.

Es ist nicht immer einfach Menschen mit Migrationshintergrund für die Selbsthilfe zu gewinnen, daher wird in dieser Broschüre „Interkulturelle Kommunikation in der Selbsthilfe“ für eine verständliche Kommunikation mit Menschen mit Migrationshintergrund sensibilisiert, es werden geeignete Methoden und Strategien für diese aufgezeigt und es werden Impulse für die Gründung von Selbsthilfegruppen geliefert.

Jetzt gibt es was auf die Ohren!

BAG SELBSTHILFE startet neuen Selbsthilfepodcast

 

 Pressemitteilung:

 

Düsseldorf, 10.11.2020. Informativ, persönlich und vernetzend: Das will der neue Selbsthilfepodcast der BAG SELBSTHILFE sein, der heute an den Start geht und insgesamt 10 spannende Themen aus der Lebenswelt von chronisch kranken und behinderten Menschen präsentiert. Mit authentischen Gästen aus der Selbsthilfeszene werden hier genau die Menschen zu Wort kommen, die in ihrem Alltag besondere Herausforderungen meisten müssen und gerade in Zeiten von Corona, zur besonders sensiblen Risikogruppe gehören.

„Mit unserem neuen Selbsthilfepodcast geben wir auch jungen Menschen die Möglichkeit, mit Einblicken in ihre persönliche Lebenswelt und in den Umgang beispielsweise mit psychischen Belastungen die Öffentlichkeit für ihre Bedarfe zu sensibilisieren. Wir decken Diskriminierungen in der Öffentlichkeit auf oder bieten spannende Reportagen zur Arbeit in einem inklusiven Betrieb oder auch im Ehrenamt“, erklärt Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE.

Neben Facebook, Instagram und YouTube ergänzt das Podcast Format das Social Media Angebot der BAG SELBSTHILFE und bietet die Möglichkeit sich tiefgreifend mit vielfältigen Themen auseinanderzusetzen, die Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen wirklich beschäftigen.

Für jeder Folge der Selbsthilfepodcasts lädt Host Marius Schlichting interessante Gäste ein. Mit Beitragen in der Länge von ca.30 - 45 Minuten.
Eine zweite Staffel ist bereits ab Februar 2021 geplant. Wer eine spannende Geschichte zu erzählen hat, wem ein wichtiges Thema auf der Seele brennt oder auch aus seinem Alltag berichten will, kann bei einem weiteren Podcast mitwirken und schreibt an:
marius.schlichting@bag-selbsthilfe.de

Der Selbsthilfepodcast wird durch die Kaufmännische Krankenkasse gefördert.

 

BAG Selbsthilfe

 

Allgemeine Gesundheitspolitik; Politik für Menschen mit Behinderung

Die BAG Selbsthilfe übersendet Ihnen die beigefügte Anfrage von Universität Köln mit der Bitte bei den Mitgliedern der Verbände eine Mitwirkung anzuregen.

Betreff: Befragung über die Arbeit im Homeoffice für Menschen mit und ohne chronische Erkrankungen / Behinderung

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der Corona-Pandemie arbeiten viele Mitarbeitende und Selbstständige derzeit von zu Hause aus, wodurch politisch eine neue Diskussion über das Recht auf Homeoffice entfacht wurde.

Neben bekannten Vorteilen und Risiken, wurden einige gesundheitsrelevante Aspekte der Homeoffice-Arbeit bislang nicht ausreichend untersucht, insbesondere wie Mitarbeitende und Selbstständige im Homeoffice mit der Situation umgehen, wenn sie sich krank fühlen.

Aus diesem Grund führe ich im Rahmen meiner Abschlussarbeit im Master Rehabilitationswissenschaften der Universität zu Köln eine Online-Befragung zu der Thematik: „Arbeiten im Homeoffice – Auch wenn ich krank bin?“ durch. Die Befragung richtet sich an alle Mitarbeitenden und Selbstständigen, die derzeit im Homeoffice arbeiten.

Spezifisch möchte ich hier auch die Situation von Menschen mit chronischen Erkrankungen und /oder Behinderungen betrachten. Anhand von Gruppenvergleichen von Menschen mit und ohne chronische Erkrankungen und / oder Behinderungen sollen spezifische Chancen und Risiken der Homeoffice-Arbeit herausgearbeitet und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

Wenn Sie derzeit im Homeoffice arbeiten, würde ich mich freuen, wenn Sie mich und mein Forschungsvorhaben unterstützen. Die Online-Befragung dauert circa 10-15 Minuten und ist über diesen Link zugänglich: https://www.soscisurvey.de/Krank-im-Homeoffice/

Ich freue mich über Ihre Teilnahme und Ihre Unterstützung!

Vielen Dank

Henrike Urbic

P.S.: Das Weiterleiten des Fragebogens an Kolleginnen, Freundinnen und Bekannte ist ausdrücklich erwünscht und würde mir sehr weiterhelfen. Bei Rückfragen können Sie sich gerne per E-Mail an mich

wenden: henrike.urbic@uni-koeln.de

Henrike Urbic

Wissenschaftliche Hilfskraft

Universität zu Köln

Lehrstuhl für Arbeit und Berufliche Rehabilitation Herbert-Lewin-Str. 2

50931 Köln

 

BAG Selbsthilfe

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen

das Bundespräsidialamt hat uns darüber informiert, dass Herr Bundespräsident Steinmeier das Schloss Bellevue in Berlin vom 15. bis 17. Dezember als künstlerischen "Lichtblick" erstrahlen lässt. Damit möchte er am Ende dieses durch die Corona-Pandemie geprägten Jahres ein Zeichen der Ermutigung und des Zusammenhalts setzen. In einer Videobotschaft ruft er die Bürgerinnen und Bürger zur Mitgestaltung an der Lichtprojektion auf. Ihre persönlichen Botschaften sollen auf der Fassade des Amtssitzes zum Leuchten gebracht werden. Botschaften können bis zum 17. Dezember 2020 eingesandt werden.

Das Video ist auch auf den Social-Media-Kanälen des Bundespräsidenten abrufbar (Facebook: https://fb.watch/25N4Uvibp_ / bzw. Instagram: https://www.instagram.com/tv/CIP8906KOLG/ ).

Weitere Informationen zu der Aktion finden Sie unter: https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Frank-Walter-Steinmeier/2020/11/201201-Lichtblick.html

Botschaften können bis zum 17. Dezember eingesendet werden: https://bundespraesidialamt.guest-company.com/de/event/lichtblick

Die Lichtprojektion wird vom 15. bis 17. Dezember 2020 von jeweils 16.30 bis 22.00 Uhr stattfinden und auch live auf Facebook (www.facebook.com/Bundespraesident.Steinmeier ) und auf der Internetseite des Bundespräsidenten (www.bundespraesident.de ) gestreamt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Martin Danner

Bundesgeschäftsführer

BAG SELBSTHILFE

 

 

BAG Selbsthilfe

Die BAG Selbsthilfe informiert

 

zur Einführung der 1. Stufe zum 1.1. 2021 soll die elektronische Patientenakte in Form der E-Akten der Krankenkassen zum Download zur Verfügung stehen. Auf diese Weise sollen persönliche Gesundheitsinformationen eingestellt und verwaltet werden können. Gleichzeitig solle damit eine „umfangreiche Test- und Einführungsphase mit ausgewählten Arztpraxen und Krankenhäusern“ beginnen. Fehlen wird auf jeden Fall in der ersten Stufe ein differenziertes Zugriffsmanagement (also keine Freigabe einzelner Informationen für bestimmte Ärzte, sondern nur Freigabe aller Informationen oder keiner) und die Zugriffsmöglichkeit für Menschen ohne Endgeräte. Sowohl der Datenschutzbeauftragte als auch die BAG SELBSTHILFE hatten beides kritisiert.

Für weitere Details möchten wir Sie auf folgende Artikel verweisen, die auf der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN basieren:

 

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/arztpraxen-und-kliniken-sollen-epa-testen/

https://www.it-daily.net/shortnews/26450-neue-e-patientenakte-startet-zunaechst-mit-testphase

 

Die gesamte kleine Anfrage und die Beantwortung der Bundesregierung finden Sie unter folgendem Link:

 

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/245/1924527.pdf

 

DMSG Hessen Landesverband Hessen

 

 

 

Online-Vortrag von Julia Bierenfeld zu anti-entzündlicher Ernährung am 13. Dezember

Zu dem Thema „Anti-entzündliche Ernährung“ hat Ernährungsberaterin und Bloggerin Julia Bierenfeld, die selbst von MS betroffen ist, einen Online-Vortrag vorbereitet, der sich an ein Einsteiger richtet. Nach der positiven Resonanz auf ihren Vortrag im November, bietet Julia Bierenfeld einen weiteren Termin über Zoom an: und zwar am Sonntag, 13. Dezember. Beginn ist um 18 Uhr. Interessierte können sich ab sofort über die Homepage von Julia Bierenfeld hierfür anmelden. Die Teilnahme kostet 30 Euro. Übrigens wird Julia Bierenfeld zehn Prozent der Gewinne aus den Zoominaren an die DMSG Hessen und das Netzwerk Autoimmunerkrankter spenden. Somit tragen die Teilnehmer mit ihrer Gebühr dazu bei, die Patientenbetreuung dieser beiden Organisationen weiter auszubauen.

Jetzt hat  Julia Bierenfeld zu dem Thema „Anti-entzündliche Ernährung“  einen Online-Vortrag konzipiert, der sich an Einsteiger richtet. Nach der positiven Resonanz auf ihren Vortrag im November bietet Julia Bierenfeld einen weiteren Termin über Zoom an: und zwar am Sonntag, 13. Dezember. Beginn ist um 18 Uhr. Der Online-Vortrag dauert 90 bis 120 Minuten.

Bei dieser Online Veranstaltung gibt Ernährungsberaterin und Bloggerin Julia Bierenfeld den Teilnehmern einen Einblick in die Grundlagen einer anti-entzündliche Ernährung.

  • Was sind Entzündungen und was macht sie so gefährlich?
  • Was kannst kann jeder gegen stille Entzündungen tun?
  • Welche Lebensmittel fördern Entzündungen und welche wirken anti-entzündlich?
  • Welche Vitalstoffe sind besonders entzündungshemmend?
  • uvm.

Stille Entzündungen spielen bei vielen gesundheitlichen Beeinträchtigungen eine entscheidende Rolle. Mit einer anti-entzündlichen Ernährung können Entzündungen reduziert und das Wohlbefinden gesteigert werden, so Ernährungsberaterin Julia Bierenfeld.

Im Anschluss an das Zoominar erhalten die Teilnehmer alle Unterlagen als PDF für zu Hause und dazu noch eine kleine Auswahl an Rezepten.

Interessierte können sich ab sofort über die Homepage von Julia Bierenfeld hierfür anmelden. Die Teilnahme kostet 30 Euro.

Übrigens wird Julia Bierenfeld zehn Prozent der Gewinne aus den Zoominaren an die DMSG Hessen und das Netzwerk Autoimmunerkrankter spenden. Somit tragen die Teilnehmer mit ihrer Gebühr dazu bei, die Patientenbetreuung dieser beiden Organisationen weiter auszubauen.

Link zur Anmeldung:https://elopage.com/s/fitnessfoodundms/zoominar-anti-entzuendliche-ernaehrung-13-12-2020

Quelle: DMSG

 

SAFE THE DATE

Sehr geehrte Damen und Herren, nach der langen Pause möchten wir Ihnen wieder Angebote machen, die Sie in Ihrem Engagement und Ihrer Arbeit in der Selbsthilfe unterstützen.

 

Die LAGH bietet das Seminar "Leichte Sprache" an, zu dem wir bereits jetzt herzlich einladen. 

Wann: Samstag, 12. September 2020, 10.30 Uhr - da. 16.00 Uhr. 
Wo: Der Tagungsort wird noch bekannt gegeben. (Aufgrund der neuen Vorgaben durch die Pandemie werden wir den Raum entsprechend buchen).

Referent: Henrik Nolte, Dipl. Sozialpädagoge, Fachreferent für Leichte Sprache der Lebenshilfe Hessen e.V.

Die Teilnahmegebühr beträgt 15,-€

Sie erhalten einen Einblick in das Konzept der "Leichten Sprache", ihren Zielen und Zielgruppen. Sie lernen anhand von Praxisbeispiele die Regeln anzuwenden und erste leichte Texte selbst zu verfassen.

Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 16- 20 Personen beschränkt. Die Teilnahme erfolgt nach Eingangsdatum der Anmeldung.  

Eine Anmeldung ist bereits jetzt möglich, die Sie gerne an die Geschäftsstelle der LAGH richten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ursula Häuser (Vorsitzende) 

Information April 2020

Sehr geehrte Damen und Herren der Mitgliedsverbände,

 

COVID-19 bringt unser Leben, unsere Lebensweise und in hohem Ausmaß den Austausch untereinander in den Gruppen und die Unterstützung in der Selbsthilfe an Grenzen. Diese Pandemie bringt uns zum Innehalten und zum genauer Hinschauen.

 

 

Wo sind Schwachpunkte, aber wo finden sich auch Potentiale. Unter dem Motto „Wir bleiben Zuhause “ und anderen sammeln sich zahlreiche Beiträge, Fotos und Erfahrungen zum Umgang mit der Corona-krise. Sie machen Sorgen und Nöte deutlich, zeigen aber auch Humor, Unverständnis oder Zynismus.

Vor allem aber motivieren sie: “Wir schaffen das gemeinsam“!  

Es gibt eine Reihe von Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes, Herzkreislauferkrankungen, Atemwegserkrankungen oder Krebserkrankungen. Ebenso betrifft die Sorge ältere Menschen.

Daneben gibt es Menschen, die ebenfalls zur Risikogruppe gehören, bisher aber nicht unbedingt im Focus der Aufmerksamkeit stehen. Menschen mit Behinderungen wurden und werden oft nicht explizit benannt, obwohl sie durchaus dieser Risikogruppe angehören.

Inzwischen gibt es aber barrierefreie Informationen zum Umgang mit der Pandemie. Diese finden Sie unter www.staatskanzlei.hessen.de.

Ebenfalls gibt es auf der Internetseite  unserer Dachorganisation www.bag-selbsthilfe.de Eine Reihe von Informationen um „Corona“ und die Auswirkungen der Krise auf Menschen mit Behinderungen.

Im Zusammenhang mit der Pandemie müssten und müssen Termine abgesagt und verschoben werden. Der Austausch in Gremien, die Teilhabe bei der Umsetzung des BTHG auf Landesebene und vieles mehr, finden im Augenblick meist digital statt, der persönliche Kontakt und der Austausch fehlen  

Dies betrifft ebenfalls die LAGH Selbsthilfe.  Bisher musste das Seminar „Leichte Sprache“ verschoben werden und es betrifft die Mitgliederversammlung. Der Vorstand der LAGH hat  

LANDESARBEITSGEMEINSCHAFT HESSEN SELBSTHILFE behinderter und chronisch kranker Menschen e.V.

Mitglied der BAG SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V.

 

Datum:    21.04.2020 Ansprechpartnerin: Frau Kreutz Tel.: 06421/94840-260 E-Mail:   info@lagh-selbsthilfe.de  Internet: www.lagh-selbsthilfe.de  

 

Termine neu geplant: 
20.02.2021 Seminar„Gesundheit“, Patientenbeteiligung: Referentin Dr. Sirii DOKA (BAG Selbsthilfe)
12. September 2020 Teilhabe auf Augenhöhe, Mitgliederversammlung der LAGH 
26. September 2020 Seminar „Leichte Sprache“ Referent: Hendrik Nolte (Lebenshilfe) 
14. November 2020 Pauschalförderung 2021 GKV Leitfaden, Referentin Susanne Strombach, AOK Hessen

Änderungen vorbehalten

Die Geschäftsstelle ist zurzeit dienstags und donnerstags von 10.00 Uhr -13.00 Uhr besetzt.  

Gerne kontaktieren Sie uns per Mail. Wir melden uns.

 

Ihnen allen viel Gesundheit und bis bald  

Mit freundlichen Grüßen  

Ursula Häuser  

Vorsitzende